Beiträge mit tag "social media

Die Shitstorms dieser Welt

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Alles nur wirre Gedanken zum Web x.0?

Um eines vorweg zu nehmen: ich mag die “neuen” sozialen Medien sehr, die dadurch entstandenen Herausforderungen und ich verstehe die Zusammenhänge. Ich verstehe sie deswegen, weil ich quasi seit Mitte der neunziger Jahre nicht mehr offline war, die Entwicklungen mitbekommen habe, von Anfang an. Und natürlich spielen die Bereiche PR, Marketing etc. auch in meinem Beruf eine nicht unwesentliche Rolle. Bei mindestens 80% aller von mir betreuten Veranstaltungen waren die Kunden Agenturen. Zunächst klassische Werbeagenturen, dann eine Mischung aus PR- und Werbeagenturen, manchmal auch nur PR-Agenturen und letztendlich sind es dann Live-Kommunikationsagenturen geworden, auch Eventagenturen genannt. Und ich war wirklich bei so einigen Vorträgen zu allen Themenbereichen des Marketing mit dabei. Und nicht nur dabei, ich habe sogar fast alles gespeichert! Ich habe zugeschaut und gelernt, es war wie eine Art Studium. Zusätzlich habe ich gelesen, gefragt und Antworten erhalten.

Und seit etwas mehr als 2 Jahren nun lässt mich das Thema “Social Media” nicht mehr los! Ganz “schlimm” wurde das mit der Gründung von Creative Eventsolutions. Denn ich bin der Meinung, dass die Bereiche Social Media und Live-Kommunikation noch nicht wirklich zusammen gefunden haben, es ist ja auch eine ganz besondere Herausforderung. Aber das ist ein anderes Thema.

Es wird ganz viel zu dem Thema geschrieben, vor allem, wie man (frau) es richtig macht (machen sollte)! Aber wenig dazu, was man wirklich tunlichst vermeiden sollte. Und darauf möchte ich hier etwas genauer eingehen. Und aus aktuellem Anlass möchte ich dazu auf den mittlerweile 10 Tage andauernden “Shitstorm” bei der ING-DiBa eingehen und ihn versuchen zu analysieren. Übrigens, das Wort “Shitstorm” mag ich nicht besonders, aber das wird ein weiterer Artikel werden, deswegen in “” gesetzt. :-)

ING-DiBa

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Achtung Wutbürger auch 2012!

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Die guten Vorsätze habe ich dieses Jahr nicht verfasst! Mir auch keine vorgenommen, also nix spezielles, ausser dem üblichen Gedöns, wie Erfolg, Gesundheit und Glück für die Familie. Und eigentlich ist mir auch die Lust am schreiben vergangen, denn irgendetwas stimmt hier im Staate Dänemark nicht! Ich verstehe recht viel, bin recht tolerant und beobachte sehr gerne und sehr viel.

Und das was ich seit einigen Tagen im Netz so sehe, das haut mich ja echt um! Wann begann diese Wulff-Affäre (ist es überhaupt eine?) ? Kurz vor Weihnachten glaube ich. Und was ist daraus geworden! Eine wahre Hetzjagd der Medien!

Mitten drin die BILD-Zeitung als Moralapostel. Wow! Und sogar die Financial Time Deutschland beteiligt sich an dieser Art von Journalismus.

Nein, keine Sorge. Ich fange nicht auch noch mit dem Wulff an, dazu kann man ja wirklich mehr als genug lesen, sehen und hören. Wobei das alles doch sehr absurd ist. An Wulff seiner Stelle würde ich alleine deswegen schon aus politischen Gründen abtreten, damit ich meine Ruhe habe und die Pensionen kassieren kann <SarkasmusOff>

wutbuerger

Und weil es ja noch nicht genug ist im neuen Jahr, gibt es noch einen weiteren “Shitstorm”, der aber fast ausschließlich im Netz stattfindet. (weiterlesen …)

Eventmarketing vs. Social Media?

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Live-Kommunikation meets Social Media?

Bloß nicht! Noch mehr Konkurrenz kann ich nicht gebrauchen!

So ähnlich sagte mir das ein Kollege vor ein paar Tagen.

Ich war darüber doch ziemlich überrascht und habe nachgedacht. Tatsächlich hat mein Kollege Angst davor, dass jetzt ehemals klassische PR-Agenturen, bedingt durch den Social Media Hype, nun massiv auf den Sektor Live-Kommunikation drängen und eventuell sogar selbst Events im Sinne von Eventmarketing entwickeln und durchführen, da das ja “alles irgendwie zusammen gehört”.

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Wir sind das Netz!

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Ein Aufschrei geht durch die Internetgemeinde!

Google vs. Facebook

Facebook hat sich geoutet! Der Zuckerberg gibt endlich sein wahres Gesicht preis! Man strebt nichts weiter an, als die Weltherrschaft! Und jetzt hab ich aber sowas von Angst ganz plötzlich, dass ich ganz schnell meinen Account bei Facebook still lege, eine abwartende Haltung einnehme, beobachte und….
Ja und was wird nun gemacht?

Mich solange bei Google+ herumtreiben!

Na ganz toll. Wirklich. (weiterlesen …)

Social Media Marketing – R.I.P. !?!

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Einsteigen möchte ich mit einem etwas älteren Werbespot aus dem Fernsehen, den der Ein oder Andere sicherlich noch kennt:

Gut. Nun ändern wir den Text wie folgt:

“Hier steht: Die Zukunft des Business liegt im Social-Media.
Wir müssen unbedingt eine Seite auf Facebook haben.”

“Wieso?”

“Steht hier nicht!”

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Social Media Marketing

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Und wie geht das jetzt genau?

Wahrscheinlich stellen sich viele Menschen diese Frage. Ein schöner “neuer” Begriff, der durch den Start von Google+ schon jetzt eine Renaissance erlebt, obwohl dieses Thema noch nicht wirklich lange in aller Munde ist. Eine sehr verbreitete Meinung ist die Folgende: Ich eröffne eine Seite bei Facebook und der Rest wird schon irgendwie gehen… Aber was ist, wenn meine Zielgruppe gar nicht so dolle bei Facebook vertreten ist? Und überhaupt: Genau so geht es eben nicht!

Durch mein neues Projekt beschäftige ich mich naturgemäß mit dieser Materie gerade sehr intensiv, denn im Eventbereich wird das Thema nach wie vor etwas stiefmütterlich behandelt. Jetzt frage ich mich allerdings doch, warum das so ist. In den letzten Tagen habe ich sehr viel Zeit, vor allem Nachts :-) , im Netz geforscht, und dabei ist mir eines besonders aufgefallen: Es gibt wirklich hunderte,  wenn nicht gar viel mehr, so genannter Fachleute. Die einen sind es wirklich, und bei anderen habe ich mich echt oft gefragt, wie das sein kann… Aber nun gut. Das gab/gibt es ja auch im Eventbereich, zum Beispiel als das Wort Eventmanager plötzlich doch sehr häufig auf Visitenkarten auftauchte.

Anyway, ich suche immer noch Antworten. Ich habe mehrfach gelesen, dass das Social Media Marketing auf den Säulen des klassischen Marketing ruht. Da frage ich mich allerdings schon: Zu welcher Säule kann man es denn am besten zuordnen? Irgendwie ist Social Media Marketing von allem etwas: Es kann für Produktpolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik und auch in der Preispolitik verwendet werden. Es verschmilzt alles irgendwie ineinander. Das haben auch andere erkannt und man erschuf einfach “Extrasäulen” für das Social Marketing. Manch einer 3, andere 4, aber ich habe auch mehr “empfohlen” bekommen. Sind diese Säulen nicht eher Richtlinien oder bisherige Erfahrungen?

Ich habe eine Idee/Produkt/Dienstleistung und möchte das gerne vermitteln, mit dem Ziel Geld zu verdienen! (weiterlesen …)

Sind das Googles Visionen?

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Das deutsche Wort “Vision” kommt vom Lateinischen “videre = sehen” bzw. “visio = Schau”. Die Vision ist eine wirklichkeitsnahe Vorstellung der gewünschten Zukunft.

Die Vision ist somit ein Bild von unserer Zukunft, für das wir uns begeistern und dann auch andere (z.B. unsere Mitarbeiter) begeistern können. Es bringt Klarheit und Richtung in das Handeln und Denken, denn wir wissen, was wir anstreben, wofür wir etwas tun und in welche Richtung wir uns bzw. unser Unternehmen entwickeln wollen.

Von einer Vision begeistert zu sein, ist wohl eines der ältesten, natürlichsten und grundsätzlichsten Prinzipien, mit denen Menschen sich selbst und andere begeistern und führen.

Laut Unternehmensinformationen sagte Google schon 1998: „Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.“

Das Unternehmen ist nicht ganz 13 Jahre alt und schickt sich gerade an die Welt etwas auf den Kopf zu stellen, zumindest ist das meine persönliche Meinung.

Was ist denn Google überhaupt? Oder mal anders gefragt: Was weiß denn die große Mehrheit der Internetgemeinde von Google? Klar, die Suchmaschine kennt fast jeder, dann noch Google Maps, Google Earth, Google Street View und natürlich Google-Mail. Einige kennen Android und haben schon einmal von Google-Buzz oder Google den Chrome-OS gehört.

Und ich meine jetzt wirklich nur den “normalen” Surfer, nicht die Fachleute, oder die sich selbst zu Fachleuten ernannt haben.

Ja nun ist Google aber ja viel, viel mehr. Google sammelt Daten, auch das ist allgemein bekannt, allerdings oft nur das, was durch die Medien verkauft wurde. Das sind viele Dienste und Produkte, wie zum Beispiel Google Desktop Search, Google Analytics, Google Picasa, Youtube, Google Docs, Google Sketchup, Google Sites, Google Wallet, Google Checkout, Google Health, Google Adwords, Google Adsense und vieles mehr…

Weiter ist Google an vielen Projekten rund um das Thema Internet und Kommunikation beteiligt, bzw. fördert sogar aufstrebende, erfolgversprechende Projekte. Google kauft immer wieder mal Firmen mit interessanten Technologien auf, kurz gesagt: Google sammelt nicht nur einfach Daten, sondern ist dadurch zu einem sehr mächtigem Imperium aufgestiegen!

Ja und dann kam ein junger Schnösel im Jahre 2004 und gründete mit einigen Kollegen so ein neues soziales Netzwerk, welches irgendwann mal facebook getauft wurde. Und er hatte damit einen gerade zu unheimlichen Erfolg. Was machte dieser Schnösel Zuckerberg? Er stellte den Usern eine Plattform zu Verfügung, in dem er allen die Möglichkeit gab Informationen zu sich selber zu veröffentlichen. Lascher Datenschutz und merkwürdige Nutzungsbedingungen spielten dabei kaum eine Rolle. Die Idee kam an und die User füllten freiwillig die Datenbanken von Facebook mit so ziemlich allem, was man sich vorstellen kann.

Und nun ist plötzlich Google+ in aller Munde! Auch in meinem :-)

Immer wieder liest man zur Zeit, dass Google zwangsläufig auf Facebook reagieren musste. Das mag in manchen Dingen stimmen, hier sind vor allem die Werbeeinnahmen von mir gemeint, aber anders als viele Autoren denke ich, dass Google+ schon viel länger in den Schubladen liegt. Hierzu wird oft aufgeführt, dass Versuche wie Google Wave, Open Social oder Google Buzz kläglich gescheitert sind. Aber sind sie das wirklich? Natürlich hatten die keinen wirtschaftlichen Erfolg, mag sein. Aber umso wertvoller sind die Erfahrungen doch jetzt. Ich gehe sogar soweit, dass durchaus bewußt ein Misserfolg in Kauf genommen wurde, um den Markt zu testen, Funktionen zu prüfen, Verhalten zu studieren. Ist das wirklich so abwegig?

Eine Artikel von Sascha Lobo heute bei Google+ brachte mich auf Idee es auch mal anders sehen… Und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr Angst bekam ich, aber es kam auch Freude auf, über das was da entstehen wird. Und davon bin ich mittlerweile überzeugt.

Anders als Facebook in den Anfangszeit hat Google unheimlich viele Daten und Informationen zu allen Bereichen des täglichen Lebens. Und Google hat mit Sicherheit einfach noch ein bisschen Geduld (Danke Sascha Lobo für den Denkanstoß). Sie wollen es jetzt halt richtig machen… Nicht nur das neue soziale Netzwerk, sondern ich glaube sie vereinen jetzt alles zusammen. Aber so richtig.

Wie war das vor einigen Jahren, als Google Android übernahm und irgendwann das erste “Google-Handy” auf den Markt kam? Da hat eine große Firma mit einem Apfel im Logo doch zunächst nur müde gelächelt… Und jetzt?

Die ersten Notebooks mit Chrome OS sind auf dem Markt. Gut, hier sei erwähnt, dass diese Philosophie sich erst einmal beweisen muss. Aber wofür ist diese Betriebssystem denn gedacht? Für den Internetuser, richtig. Und die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Es geht nicht darum große Desktop-Anwendungen auszuführen, sondern es geht um Kommunikation, schnell, einfach und (hoffentlich wirklich) sicher. Und garantiert bastelt ein Softwarefreak schon an einer Desktoplösung, die dann bei entsprechendem Bedarf auf den Markt gebracht wird.

Und wie ist jetzt die Vision von Google? Ich betone an dieser Stelle nochmals, dass das nur meine Meinung ist.

Der User aus der Vision hat sein Android-Telefon und sein Notebook mit Google OS immer bei sich, egal ob auf der Arbeit oder privat. Seine “Zentrale” Google+ ist ständig parat. Diese Schnittstelle steuert einfach alles. Die gesamte Kommunikation, alle meine Freunde können am leben des Users teilhaben, egal wo dieser gerade ist.

Der User akquiriert neue Kunden über Google+, er kommuniziert über Google+ mit diesen, schließt Geschäfte darüber ab. Der User fragt Google+, wenn er etwas wissen muss und kann diesen Wissen mit denen teilen, die es wissen sollen, oder dürfen.

Google+ kann auch alle seine Dokumente verwalten, Statistiken erstellen, so wie der User es für sich vorstellt. Google+ übernimmt auch all seine Bankgeschäfte. Google+ spielt auch die Songs im “Radio”, die der User mag. Google+ hört dem User auch wirklich zu und kann sogar richtig antworten!

Google+ kann auch Tips zur Gesundheit geben, kann Einkäufe erledigen, und sagt mir ganz genau, wo ich meine Lieblingsprodukte am günstigsten bekomme, bzw. läßt alles gleich nach Hause liefern.

Natürlich ist Google+ auch im Auto dabei. Führt den User immer ans Ziel, erzählt etwas über den Ort, an dem der User sich gerade befindet und empfiehlt ihm Dinge, die der User wirklich mag.

An dieser Stelle höre ich auf… Ich glaube Ihr wisst, auf was ich hinaus will. Alles reine Fiktion? Nicht ganz…. All das gibt es ja schon bei Google und muss nur noch richtig zusammen geführt werden. Und den Grundstein dazu hat Google vor kurzem gelegt. Hier geht nicht einfach um eine konkurrenzfähige Plattform zu Facebook. Hier geht es um wesentlich mehr. Google hat die entsprechenden Daten und Informationen. Und täglich werden es unzählig viele mehr.

Ich bin jetzt bald 42 Jahre alt, also die Generation, die mit einem PC groß geworden ist. Mein erstes eigenes Modem war ganze 9.600 Bit/sek. schnell. Ich kenne MS-Dos, die ersten Windows-Versionen, das frühe Internet, die ersten “Social-Networks”, so nenne ich gerne die damals sehr erfolgreichen Compuserve-Foren. kennt die noch wer?

Und ich glaube, dass ich diese Vision, die ich geschildert habe, noch erleben werden. 10 Jahre vielleicht? Eher weniger Zeit wird bis dahin vergehen. Auf manches freue ich mich, anderes wiederum bereitet mir schon etwas Kopfschmerzen. Wir werden sehen, wo das letztendlich hinführt.

Abschließend zur Vision noch etwas Fiktion, nur zum Spaß :-)

 Google dit it!

 

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